BRANCHE. NEWS. IMPULSE.
IM JANUAR 2026

NETZE VON
MORGEN

Wir sind auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum 2026

Der Handlungsdruck für Kommunen und Versorger wächst stetig. Ob die Umstellung der Wärmenetze auf Wasserstoff (H2-Ready), der Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) oder die Sicherung der Wasserversorgung bei steigenden Temperaturen – die Infrastruktur-Transformation verlangt nach praxistauglichen Konzepten. Zum 38. Oldenburger Rohrleitungsforum (IRO) am 5. und 6. Februar 2026 präsentieren wir unter dem Motto „Alt und Neu – Strategien für die Netze von morgen“ Lösungen, die technisches Know-how mit zuverlässigen Lieferketten verbinden.

Nach der Integration des KHK-Kunststoffhandels aus Karlsruhe sind wir in diesem Jahr erstmals mit zwei eigenständigen Markenauftritten in Oldenburg vertreten:

Halle 1, Stand H04 (EBERO FAB – Kommunikation): Hier steht für uns der persönliche Austausch und die ganzheitliche Beratung für erdverlegte Systeme im Mittelpunkt. Wir zeigen, wie wir Projekte von der Planung bis zur operativen Umsetzung begleiten.

Halle 2, Stand L09 (EBERO KHK – Innovation): Erstmals unter der Flagge von EBERO KHK machen wir technische Innovationen anfassbar. Wir präsentieren Ihnen physische Exponate wie den 3S-Armaturenantrieb, Ladebordsteine für die E-Mobilität und rutschfeste Schachtabdeckungen.

Logistik-Innovation gegen wachsende Baustellendichten

Da die Zahl der Baustellen durch den notwendigen Netzausbau zunimmt, wird die Logistik zum entscheidenden Faktor für die Effizienz. Wir setzen hier auf intelligente Konzepte zur Platzersparnis auf der Baustelle. Dazu zählen Modelle wie die sequenzielle oder nächtliche Belieferung, damit das Material morgens bereitliegt, ohne tagsüber Verkehrsflächen zu blockieren.

Mit unserem Portfolio von über 150.000 Artikeln in sechs Geschäftsbereichen verstehen wir uns als Partner, der Infrastruktur von der Zukunft her denkt. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen in Oldenburg. 

BLACKOUT 
IN BERLIN
 

Ein Weckruf für die kommunale Netzresilienz

Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz zu Beginn des Jahres 2026 hat uns die Verletzlichkeit unserer modernen Gesellschaft drastisch vor Augen geführt. Tagelang blieben im Südwesten der Hauptstadt zehntausende Haushalte und Betriebe im Dunkeln, nachdem Sabotage an einer zentralen Kabelbrücke lebensnotwendige Versorgungslinien gekappt hatte. 

Dieser Vorfall ist ein drastisches Warnsignal für Kommunen und Versorger im gesamten Bundesgebiet: Netze dürfen nicht mehr nur instandgehalten, sondern müssen proaktiv gegen physische Bedrohungen gehärtet werden. Wie dringlich diese Thematik ist, unterstrich unser CEO Carsten Schweneker bereits in einem DEKOM-Interview nur wenige Tage vor den Ereignissen in Berlin. Darin mahnte er an, dass der Schutz vor massiven Störungen und gezielten Eingriffen zum Fundament jeder modernen Netzplanung werden muss. Es geht dabei vor allem darum, die Handlungsfähigkeit der Versorger im Ernstfall sicherzustellen und die Reaktionszeiten bei Störungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Einen wesentlichen Beitrag zum Schutz kritischer Infrastrukturen leisten die 3S-Antriebe. Sie automatisieren auch bestehende Armaturen und lassen sich ohne Versorgungsunterbrechung nachrüsten – dezentral, energieautark und schwarzfallsicher. Das erhöht die Versorgungsresilienz erheblich.

Technik allein reicht für den KRITIS-Schutz allerdings nicht aus; bei Havarien entscheidet vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit über das Ausmaß des Schadens. T3E Logistik hat als Teil unserer Unternehmensgruppe deshalb ein konsequent auf die Materialverfügbarkeit in Krisenlagen ausgerichtetes Störfallmanagement entwickelt. Damit wollen wir sicherstellen, dass benötigtes Material und logistische Kapazitäten im Notfall dort bereitstehen, wo sie gerade gebraucht werden. 

In diesem Zusammenhang erwägen wir derzeit, gemeinsam mit westdeutschen Energieversorgern ein zentrales Lager im Ruhrgebiet zu etablieren. Ein solcher Standort würde kurze Wege und damit eine schnelle Anlieferung im Havariefall ermöglichen. Das Konzept sieht vor, dort Güter vorzuhalten, die im Regelbetrieb selten, in Notsituationen aber zwingend benötigt werden. T3E Logistik soll dabei die Lagerbewirtschaftung sowie die gesamte logistische Abwicklung übernehmen. 

Die aktuelle Debatte um den Schutz unserer Lebensadern zeigt, dass wir als Branche neue Wege gehen müssen, um die Resilienz vor Ort zu garantieren. Wir stehen bereit, um diese Herausforderungen gemeinsam mit Ihnen anzugehen. Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie dabei, Ihre kommunalen Netze technisch und logistisch für den Ernstfall zu rüsten.

SPEICHERBOOM IN
DEUTSCHLAND

Mit Pixii-Technologie die Energiewende vor Ort forcieren

Die Dynamik beim Ausbau stationärer Batteriespeicher hat in Deutschland eine neue Stufe erreicht. Innerhalb von nur fünf Jahren hat sich die installierte Kapazität nach aktuellen Daten des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) mehr als verfünffacht. Mit mittlerweile rund 2,4 Millionen Einheiten und einer Gesamtkapazität von über 25 Gigawattstunden leisten diese Systeme einen entscheidenden Beitrag zur zeitlichen Flexibilisierung unserer Stromversorgung. Während das Segment der Heimspeicher eine Konsolidierung erfährt, verzeichnet der Markt für Großbatteriespeicher in der Megawattklasse ein starkes Wachstum und konnte den Zubau im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln.

Für uns bei EBERO FAB rücken deshalb zunehmend integrierte Systemlösungen in den Fokus, die Netzengpässe abfedern und die Eigenversorgung öffentlicher Liegenschaften sowie industrieller Quartiere absichern können. Wir setzen hierbei konsequent auf unsere strategische Partnerschaft mit dem norwegischen Technologieführer Pixii. Gemeinsam bringen wir modulare Speichersysteme in die Fläche, die exakt auf die aktuellen Herausforderungen der Infrastrukturbranche zugeschnitten sind.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Pixii-Systeme ist die 48-Volt-Architektur. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hochvoltanlagen bietet diese Technologie erhebliche Vorteile bei der Betriebssicherheit und Wartung. Dank der berührungssicheren Kleinspannung lassen sich einzelne Module direkt im laufenden Betrieb austauschen, ohne dass das Gesamtsystem abgeschaltet werden muss. Dies gewährleistet eine maximale Verfügbarkeit und ermöglicht es Versorgern, ihre Speicherkapazitäten flexibel an stetig wachsende Lastanforderungen anzupassen.

Trotz der positiven Marktdaten bleibt die Erreichung des Ausbauziels von 100 Gigawattstunden bis zum Jahr 2030 eine gewaltige Aufgabe. Wir begleiten unsere Partner dabei, die regulatorischen Hürden zu nehmen und fordern gemeinsam mit der Branche eine Beschleunigung der Netzanschlussverfahren. Mit digitalisierten Prozessen und der lösungsorientierten Integration von Speichern in den Redispatch tragen wir dazu bei, die Netzeffizienz zu verbessern und Unternehmen eine verlässliche Planung für künftiges Wachstum zu ermöglichen.

T3E LOGISTIK

Bauabschnittsgerechte Belieferung für urbane Baustellen

In urbanen Bereichen stoßen Baustellen zunehmend an räumliche Grenzen. Verkehrsflächen sind knapp, Lagerflächen vor Ort oft nicht vorhanden, gleichzeitig müssen immer mehr Infrastrukturmaßnahmen parallel umgesetzt werden. Unter diesen Bedingungen wird die Organisation von Baustellen zur Herausforderung – insbesondere dann, wenn große Materialmengen angeliefert und vorgehalten werden müssen.

Anders als im ländlichen Raum, wo in der Regel ausreichend Fläche für Materiallager zur Verfügung steht, ist der Platz in Städten und verdichteten Gebieten meist begrenzt. Lange Rohrstücke, großdimensionierte Kabeltrommeln oder umfangreiche Schutzrohrpakete lassen sich dort häufig nicht in größerem Umfang vorhalten. Wird das gesamte Material gleichzeitig angeliefert, vergrößert sich der Bauraum, Sperrungen dauern länger und die Beeinträchtigungen für Verkehr, Anwohner und Gewerbe nehmen zu.

Mit der bauabschnittsgerechten Belieferung hat die T3E Logistik als Teil unserer Unternehmensgruppe eine Antwort darauf entwickelt. „Wir liefern nur so viel Material an, wie im jeweiligen Bauabschnitt gebraucht wird", erklärt Geschäftsführer Matthias Wiesinger: „Das hält den Bauraum klein und die Baustelle beweglich: Erst kommen die Schutzrohre, später – wenn der Bau entsprechend vorangeschritten ist – die Kabeltrommeln. So wie der Bau voranschreitet, kommt das Material."

Die Fahrzeuge im T3E Logistik-Fuhrpark sind für eigenständige Be- und Entladung ausgerüstet und können Material anliefern, ohne dass Personal auf der Baustelle von Nöten ist. Klassische Formalitäten wie Lieferscheine und Unterschriften werden digital durch Geodaten und Fotos ersetzt. Das macht auch nächtliche Belieferung möglich – ein Option die zunehmend in den Fokus rückt und vielerorts bereits intensiv diskutiert wird. 

Die bauabschnittsgerechte Belieferung von T3E Logistik ist für Kommunen und Netzbetreiber ein wirksames Instrument, um Infrastrukturprojekte in der Stadt besser zu steuern. Logistik ist nicht länger nur Hilfsfunktion, sondern strategischer Faktor – Bauzeiten werden verkürzt und durch Bauarbeiten bedingte Störungen reduziert. 

Terminvorschau

Treffen Sie uns. Wir stellen aus.

05. – 06.02.2026: Besuchen Sie uns erstmalig an zwei Ständen auf dem 38. Oldenburger Rohrleitungsforum // Oldenburg
EBERO FAB Kommunikationsstand – Halle HA1 | Stand H04
EBERO KHK Innovationsstand Halle HA2 | Stand L09

 

Treffen Sie uns außerdem hier.

10. – 12.02.2026 // E-world energy & water // Essen

25. – 26.03.2026 // fiberdays // Frankfurt