BRANCHE. NEWS. IMPULSE.
IM MÄRZ 2026

Networking und Austausch
IFAT 2026
 

IFAT-Gesprächsabend im Laimers, München

Die IFAT in München, die in diesem Jahr vom 4. bis zum 7. Mai stattfindet, ist der zentrale Treffpunkt für die Wasser-, Abwasser- und Umwelttechnologie. Auch wenn wir als EBERO FAB nicht mit einem eigenen Messestand vertreten sind, nutzen wir das Branchenumfeld intensiv für den fachlichen Dialog und den persönlichen Austausch. Vom 6. bis zum 7. Mai reisen wir hierfür gemeinsam mit Kunden und Partnern nach München. Das Interesse an unserer organisierten Busfahrt ab Haibach war so groß, dass alle Plätze bereits vergeben sind. 

Die Leitthemen der Messe spiegeln die drängenden Herausforderungen im kommunalen Leitungs- und Tiefbau direkt wider: Wassernetze altern, Kanalnetze sind zunehmend sanierungsbedürftig und der Umbau auf wasserstofffähige Leitungssysteme steht vielerorts erst am Anfang. 

Genau hier setzen wir als Infrastrukturexperte an. Der Messebesuch bietet die ideale Gelegenheit, über zukunftssichere Konzepte zu diskutieren – von H2-Ready-Lösungen für den Leitungsbau über Smart-City-Komponenten bis hin zur passenden Ladeinfrastruktur.

Der inhaltliche und kommunikative Höhepunkt unseres Messeaufenthalts ist der exklusive Gesprächsabend abseits des Trubels in den Messehallen. 

Am 6. Mai laden wir ab 18:30 Uhr zur „Retrospektive im Laimers“ in die Agricolastraße 16 nach München-Laim ein. 

Dieser Branchenabend bietet den idealen Rahmen, um die Eindrücke und Innovationen des Messetages gemeinsam einzuordnen, bestehende Netzwerke zu pflegen und in ruhiger Atmosphäre konkrete Projekte zu besprechen. 

Für eine verlässliche Planung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung zu diesem Event bis spätestens zum 15. April 2026 per E-Mail an marketing(at)ebero-fab.com.

Kommunale Infrastruktur
in 3D
 

Stadtwerke erfassen kommunale Infrastruktur in 3D

Planung und Dokumentation von Leitungsnetzen erfordern zunehmend präzise und schnell verfügbare Daten. Um die eigene Infrastruktur zukunftssicher abzubilden, lassen die Stadtwerke Steinburg in den kommenden Wochen einen digitalen Zwilling ihres Versorgungsgebietes erstellen. Die Stadtwerke Steinburg werden dazu eine separate Pressemeldung herausgeben.

Der beauftragte Dienstleister GEO DATA wird mit seinem Partner Cyclomedia in diesem Zeitraum die Stadtgebiete von Itzehoe, Brunsbüttel, Wilster und Glückstadt mit speziellen Aufnahmefahrzeugen befahren. Ausgestattet mit Kameras und Laserscannern, erfassen diese die Umgebung vollständig digital und generieren hochauflösende, georeferenzierte und dreidimensionale 360-Grad-Panoramabilder.

Wir bei EBERO FAB wissen aus unzähligen Projekten: Eine belastbare Datengrundlage ist die Voraussetzung für jedes Infrastrukturvorhaben. Ob im modernen Leitungsbau, bei der Smart-City-Entwicklung oder in der Baustellenlogistik – valide Daten verhindern Planungsfehler und sorgen für reibungslose Abläufe zwischen den Gewerken.

„Mit diesem Schritt in die virtuelle Bestandsaufnahme zeigen wir, wie moderne Geoinformationsdienste verwaltungsinterne Prozesslaufzeiten verkürzen und langfristig auch den Bürgerservice verbessern können“, erklärt René Quurk, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinburg.

Durch die Visualisierung der Realität im digitalen Raum können die Mitarbeiter der Stadtwerke Steinburg künftig Arbeitsprozesse deutlich zeitsparender und kostengünstiger abwickeln. Die detaillierten Abbildungen ermöglichen präzise Messungen und Planungen direkt am Bildschirm. 

Diese breite Datenbasis lässt sich fachübergreifend nutzen und vereinfacht unter anderem die Leitungs- und Straßenplanung, die detaillierte Infrastrukturerfassung sowie die Einsatzplanung von Hilfskräften.

Da bei den Befahrungen im öffentlichen Raum auch Personen oder Fahrzeuge erfasst werden, unterliegt das Projekt strengen Auflagen gemäß der Datenschutzgrundverordnung. Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden vollständig unkenntlich gemacht, bevor die aufgenommenen Bilder den Nutzern zur Verfügung stehen. 

Die Aufnahmen dienen ausschließlich den internen Verwaltungs- und Planungsprozessen der Stadtwerke; eine Veröffentlichung der Panoramadaten im Internet ist nicht vorgesehen. Mit diesem Schritt in die virtuelle Bestandsaufnahme belegt das Projekt, wie moderne Geoinformationsdienste verwaltungsinterne Prozesslaufzeiten verkürzen und langfristig auch den Bürgerservice verbessern können. 

GEONIQ.
Erste Einblicke.

GEONIQ: Plattform für digitale Bauprojekte – erste Einblicke bei EBERO FAB

Digitale Werkzeuge für Bau- und Infrastrukturprojekte sind vielerorts im Einsatz – häufig jedoch nebeneinander statt miteinander. Mit GEONIQ wird derzeit eine Plattform entwickelt, die genau hier ansetzt und bestehende Anwendungen in einer durchgängigen Datenbasis zusammenführt.

Hinter GEONIQ stehen die Unternehmen GEO DATA GmbH und DIMAnet GmbH, die ihre Systeme GEOMAPIX und DIMAmap miteinander verbinden. Ziel ist es, Projektdaten von der Erfassung auf der Baustelle bis zur abschließenden Dokumentation zentral verfügbar zu machen und so Medienbrüche zwischen Planung, Bau und Betrieb zu reduzieren.

Für Kommunen, Netzbetreiber und ausführende Unternehmen kann das insbesondere bei komplexeren Infrastrukturvorhaben relevant sein. Dort, wo mehrere Akteure beteiligt sind und unterschiedliche Systeme parallel genutzt werden, entstehen in der Praxis häufig Brüche – etwa bei der Übergabe von Bestandsdaten, der Dokumentation von Baufortschritten oder der Abstimmung zwischen Planung und Ausführung. Genau an diesen Schnittstellen entscheidet die Qualität der Datenführung darüber, wie effizient Projekte umgesetzt und später nachvollzogen werden können.

Als EBERO FAB bringen wir die Partner hinter GEONIQ nun erstmals mit Anwendern zusammen. In Pulheim und Norderstedt stellt GEONIQ die Plattform vor und zeigt anhand konkreter Projektabläufe, wie Daten von der Baustelle erfasst, zentral zusammengeführt und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden können. Im Austausch mit den Teilnehmern geht es dabei auch um ganz praktische Fragen: Wie lassen sich bestehende Systeme einbinden? Wo entstehen heute Reibungsverluste? Und welche Schritte sind notwendig, um digitale Prozesse im Projektalltag tatsächlich nutzbar zu machen?

Die Veranstaltungen finden am 23. April um 10 Uhr am EBERO FAB Standort in Pulheim und am 5. Mai 2026 ebenfalls um 10:00 Uhr am EBERO FAB Campus in Norderstedt statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Über diesen Link können Sie sich anmelden: Launch Events | GEONIQ 

Digitale Impulse 
beim EBERO FAB Campus

Digitale Impulse aus Norderstedt: Ludwigsluster Delegation besucht EBERO FAB Campus

Die Digitalisierung der kommunalen Infrastruktur bietet konkrete Ansätze, um den Alltag in Städten effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Eine Delegation der Stadt Ludwigslust, angeführt von Bürgermeister Stefan Pinnow, informierte sich hierzu in Schleswig-Holstein über die praktischen Anwendungsmöglichkeiten moderner Smart-City-Technologien und besuchte unseren EBERO FAB Campus in Norderstedt. Vor Ort konnten die Teilnehmer innovative Lösungen direkt im Einsatz erleben und deren Relevanz für die eigene Kommune bewerten.

Im Fokus der Präsentationen standen Technologien, die Ressourcen schonen und städtische Abläufe optimieren. Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte in Grünanlagen ermöglichen eine bedarfsgerechte Bewässerung, während intelligente Straßenbeleuchtungen die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig den Energieverbrauch senken. Auch im Entsorgungsmanagement zeigen sich klare Vorteile: Vernetzte Mülleimer melden ihren Füllstand automatisch, was die Tourenplanung des Betriebshofes verbessert und unnötige Leerfahrten verhindert.

Über die reinen technischen Anwendungen hinaus wurde deutlich, dass die Vernetzung verschiedener Systeme das Fundament für eine zukunftssichere Stadtentwicklung bildet. Die Integration von Sensordaten in zentrale Plattformen erlaubt es Verwaltungen, schneller auf Veränderungen zu reagieren und langfristige Planungen auf einer soliden Datenbasis zu erstellen. Dies betrifft nicht nur die oberirdische Gestaltung, sondern auch die Überwachung kritischer Ver- und Entsorgungswege, wodurch die Ausfallsicherheit der gesamten städtischen Infrastruktur nachhaltig gestärkt wird.

Unsere Experten verdeutlichten während der Führung über den Campus, dass der Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bei der Auswahl digitaler Lösungen an erster Stelle stehen muss. Es geht nicht um Technologie als Selbstzweck, sondern um die gezielte Unterstützung kommunaler Kernaufgaben. Die in Norderstedt gewonnenen Impulse dienen nun als Grundlage, um die Lebensqualität in Ludwigslust durch bedarfsgerechte Innovationen weiter zu steigern und die Umwelt langfristig zu schützen.

Als Partner für die digitale Transformation der Versorgungsnetze begleiten wir Kommunen dabei, den Weg zur Smart City sicher und zukunftsorientiert zu gestalten.

Terminvorschau

Treffen Sie uns hier.

04. – 07.05.2026 // IFAT // München
10. – 11.06.2026 // BDEW Kongress 2026 // Berlin
17. – 18.06.2026 // 3. Kasseler Trinkwassertagung // Kassel